Funkzeugnis für die weltweite Fahrt

Long Range Certificate (LRC)

Grenzenlos funken: Holen Sie sich das LRC!
Mit unserem Intensivkurs meistern Sie UKW, Grenz- und Kurzwelle sowie Inmarsat-C. Werden Sie weltweit funksicher und sichern Sie sich Ihre Freiheit auf allen Weltmeeren.

Was Sie mit dem LRC Schein dürfen

Das Long Range Certificate ist das umfassendste Funkzeugnis für die Sportschifffahrt. Es berechtigt Sie zum Betrieb von UKW-, Grenz- und Kurzwellenfunkanlagen sowie Satellitenfunkanlagen im GMDSS. Dieses Zeugnis ist unerlässlich, wenn Sie weltweite Reisen oder Hochsee-Törns planen und ihre Yacht entsprechend mit diesen Geräten bestückt ist.

Tauchen Sie ein in die Welt des globalen See- & Satellitenfunks mit unserem Intensivkurs. Sie haben Fragen - wir die Antworten! Offene Fragen? Schreiben Sie uns!

Das LRC berechtigt dich weltweit die Seefunkstellen UKW-, Grenz-, Kurzwelle- und Satellitenfunk inklusive DSC zu bedienen und zu beaufsichtigen. Es handelt sich dabei um eine Erweiterungsprüfung, die auf dem Short Range Certificate (SRC) aufbaut.

•  Mindestalter: 17 Jahre und 9 Monate
•  Englischkenntnisse 
•  Das SRC ist Voraussetzung, um die LRC Prüfung ablegen zu können

• Das LRC ist eine Erweiterungsprüfung, aufbauend auf dem Short Range Certificate (SRC).
• Die Theorieprüfung beinhaltet 76 Single-Choice-Fragen in 10 möglichen Fragebogen à 14 Fragen.
• Mindestens 11 davon müssen in 20 Minuten richtig beantwortet sein.
• Die Praxisprüfung dauert ca. 30 Minuten und umfasst die Abwicklung von Not- Dringlichkeits- und Sicherheitsverkehr an DSC-UKW-, DSC-GW/KW-Seefunkanlagen und die Konfiguration / Bedienung einer Inmarsat C-Anlage.
• Die Prüfung an der UKW-Anlage entfällt für Inhaber des SRC.

Das SRC berechtigt die Bedienung von UKW Seefunkstellen inkl. UKW-DSC Anlagen. Diese wird man vorwiegend auf Charterschiffen finden. 
Das LRC erweitert diese Berechtigungen auf Grenzwellen- und Kurzwellenanlagen (inkl. DSC) und erlaubt die Nutzung von Inmarsat-C-Anlagen. Diese Anlagen findet man teilweise auf Eignerschiffen oder rüstet bei geplanten Langstrecken (Weltumsegelung...) entsprechend seine eigene Yacht auf. 
Wir bieten auch einen Kombi-Kurs (LRC + SRC) an, in dem Sie beide Scheine erwerben können. Der SRC ist - da darauf aufbauend - vorgeschrieben.

Für Sportbootfahrer ist das Short Range Certificate international und unbefristet gültig.

Die LRC Praxis wird meist an einer Simulation durchgeführt - wobei man hier und da auch auf echte Hardware trifft.
Simuliert wird das Sailor GW/KW Gerät 4500 oder 4500B sowie ein Inmarsat-C Terminal (4000er oder 5000er). Der Prüfling bekommt konkrete Aufgaben gestellt - um zu zeigen, dass er diese Anlagen richtig betriebsbereit machen und bedienen kann und das Vorgehen bei konkreten Situationen (Notfall, Dringlichkeit).
D. h. er muss beim Sailor DSCs programmieren und  Funksprüche absetzen, bei der Inmarsat Anlage Nachrichten versenden und eingehende Nachrichten kontrollieren.

Wenn Sie den SRC dringend benötigen, sollten Sie die Prüfungen getrennt ablegen. Machen Sie zuerst den SRC, danach den Aufbau zum LRC.

Der Vorteil: Sollten Sie im LRC-Teil durchfallen, behalten Sie dennoch Ihr erworbenes SRC-Zertifikat.
Bei der kombinierten Prüfung (SRC + LRC) gilt das Ganze als eine einzige Prüfung. Wenn der LRC-Teil nicht bestanden wird, gilt auch der SRC als nicht bestanden.

Ablauf der Ausbildung

Die Ausbildung zum LRC ist anspruchsvoller als die zum SRC, da sie ein tieferes Verständnis der Funktechnik und der weltweiten Notrufsysteme erfordert. Unser Kurs bereitet Sie optimal auf die Prüfung vor, indem er Theorie und Praxis intensiv miteinander verbindet. Der Kurs findet online oder nach Absprache in Präsenz statt.

Ablauf der GW/KW - Praxis

Die praktische Prüfung besteht aus den Teilen GW/KW und Inmarsat.
Die GW / KW Praxis besteht aus zwei festgelegten Prüfungsabläufen (A / B) mit je vier Aufgaben. Der Prüfer wählt einen Ablauf (A oder B) aus. Alle darin enthaltenen vier Aufgaben müssen bestanden werden.

  • Pflichtaufg. 1 A:  DSC-Controller editieren & Notalarm senden
  • Pflichtaufg. 2 A: Notmeldung aussenden
  • Pflichtaufg. 3 A: Notverkehr beenden.
  • Pflichtaufg. 4 A: DSC-Controller editieren, Dringlichkeitsanruf senden & Dringlichkeitsmeldung abgeben
  • ---------------------------------------------------------------------------
  • Pflichtaufg. 1 B: Speicherabfrage & Bestätigung des Empfangs eines DSC-Notalarms.
  • Pflichtaufg. 2 B: DSC-Controller editieren, Weiterleitung eines Notalarms & Information der Seefunkstelle in Not
  • Pflichtaufg. 3 B: Fehlalarms aufheben
  • Pflichtaufg. 4 B: DSC Speicherabfrage, Dringlichkeitsmeldung aufnehmen & Einleitung weiterer Maßnahmen.

Ablauf der Inmarsat - Praxis

Im Prüfungsteil Inmarsat (Praxis) gibt es vier Pflichtaufgaben (müssen alle bestanden werden) und fünf sogenannte "sonstigen Fertigkeiten".
Aus den sonstigen Fertigkeiten wählt der Prüfer maximal zwei Aufgaben aus, von denen mindestens eine bestanden werden muss. Wenn die erste gestellte Aufgabe aus den "sonstigen Fertigkeiten" bestanden wird, darf der Prüfer die Prüfung an dieser Stelle beenden und muss keine zweite Aufgabe stellen. (Quelle >)

  • Plichtaufg. 1:  Betriebsbereitschaft herstellen
  • Plichtaufg. 2: Seenotalarm auslösen und einleiten
  • Plichtaufg. 3: Telexverbindung herstellen
  • Plichtaufg. 4: Betriebsbereitschaft beenden
  • sonstige 1:  einen Text editieren und abspeichern
  • sonstige 2: eine Adresse im Adressbuch anlegen
  • sonstige 3: Kontrolle der Logeinträge 
  • sonstige 4: ein FAX absenden
  • sonstige 5: Access Codes verwenden

Vertiefen sie ihr Wissen

icom-m330 / m423

Prüfungsrelevante UKW-Funken (SRC/UBI)

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In der SRC- und UBI-Prüfung kommen je nach Prüfungsort verschiedene Funkanlagen zum Einsatz. Schulen nutzen teils eigene Geräte (z.B. ältere ICOM-Modelle wie m503/DS100, m505 oder andere Hersteller). Die Prüfungsausschüsse der Verbände (DSV/DMYV) setzen in ihren Prüfungsräumen meist auf die bewährten Modelle icom IC-M323 oder IC-M423 . Immer häufiger wird auch das kompakte icom IC-M330 verwendet (Bild zeigt m330 und m423).
Die Menüführung der Icom-Geräte unterscheidet sich teilweise, aber alle prüfungsrelevanten Funktionen sind ähnlich strukturiert. Wir bereiten Sie mit echter Hardware und dem Frey-Simulator  optimal auf die Prüfung vor. 

Typische Prüfungsaufgaben:
Notruf auslösen (DSC auf Kanal 70, inkl. Positionsdaten)
Routineanruf (Kanal 16 oder Arbeitskanal wählen)
Kanalwechsel und Lautstärkeeinstellung
Tipp: Üben Sie besonders die DSC-Notrufprozedur 

HC-4500B / HC-4500

GW/KW Funkanlage in der LRC-Prüfung

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In der LRC-Prüfung kommen je nach Prüfungsort verschiedene Funkanlagen zum Einsatz.
Während Funkschulen eigene Systeme nutzen können, nutzen die Prüfungsausschüsse der Verbände (DSV/DMYV) in der Regel die Sailor HC4500B oder HC4500 (siehe Bild) als Simulationsanlage.
Diese wird entweder mit der Transas-Software oder der Frey-Software bedient.
Wichtig: Bei einer LRC-Vollprüfung mit Transas wird der SRC-Teil meist mit der Simulation der Sailor RT4822 UKW-Anlage durchgeführt.

Typische Prüfungsaufgaben:
DSC-Notruf im GW/HF-Bereich (inkl. Frequenzwahl und Positionsangabe)
Frequenz und Sendeleistung einstellen (je nach Reichweite)
Tipp: Merken Sie sich die wichtigsten Notrufkanäle (2187,5 kHz GW, 8414,5 kHz HF) und üben Sie das manuelle Einstellen der Frequenz. 

Inmarsat-C Terminal

Inmarsat-C: Prüfungsrelevante Komponenten (LRC)

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In der LRC-Prüfung wird die Inmarsat-C-Anlage meist als Simulation geprüft. Sie besteht typischerweise aus
Drucker,
Distress-Box (verschiedene Ausführungen!) und
Inmarsat-Terminal (z. B. CAPSAT). Das Bild zeigt das Frey-Terminal.

Typische Prüfungsaufgaben:
Distress-Notruf auslösen (3 Möglichkeiten!)
Meldungen via EGC empfangen 
Nachricht als Telex oder FAX senden (z. B. an eine Landstation)
Drucker betriebsbereit machen 

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